Geschichte der Armut
An der Friedhofsmauer in Meiringen berichtet eine Grabplatte von der unglaublichen Tragödie, die sich im September 1893 in einer Familie in Schattenhalb bei Meiringen abspielte: Innert knapp zwei Wochen starben sechs der dreizehn Kinder an Diphtherie. Der Vorfall ist Ausdruck eines damals weit verbreiteten Problems: In der Schweiz, einem der reichsten Länder der Welt, war Armut einst weit verbreitet. Besonders problematisch waren die Verhältnisse im Berner Oberland. Trotz harter Rahmenbedingungen galt es als Schande, der Fürsorge anheimzufallen. Am Ende wanderte man lieber aus. Der Beitrag in der „Berner Zeitung“ geht auf die Geschichte der Armut im Berner Oberland ein.




Den Niesen sehe ich fast täglich – jedenfalls wenn das Wetter einigermassen klar ist. Für das Outdoor-Magazin „Bergwelten“ war ich letzten Herbst drei Tage am Gipfel hoch über dem Thunersee unterwegs. Soeben ist der Beitrag über die
Verbier im Sommer? Oje, dachte ich zunächst. Die Anfrage der NZZ für eine entsprechende Geschichte liess jedenfalls auf eine mühselige Mission schliessen. Doch statt in einen Wald von Skiliftmasten geriet ich auf der 

René Mäder wacht über den Glyssibach. Als Schwellenmeister überprüft er regelmässig, ob sich das Terrain stabil hält oder rutscht. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass im Bachbett keine grossen Baumstämme hängenbleiben.