Andreas Staeger
Ode an die Aare
Die Aare, das ist die Mutter aller Schweizer Flüsse – das schönste und vielseitigste Gewässer des Landes. 300 km lang ist sie, was 19 handlichen Wanderetappen entspricht. 14 davon liegen im Kanton Bern. Um sie geht es im Buch «Berner Aare-Gang». Der Band ist soeben als Privatdruck der Berner Druck- und Verlagsunternehmung Rubmedia erschienen.
Der Bauernmaler auf der Meglisalp
Auf die Meglisalp führt weder eine Strasse noch eine Bergbahn – sie ist einzig zu Fuss erreichbar. Das Appenzeller Sennendörfchen liegt auf einer Hochebene, die fast rundherum von abschüssigen, mit kargen Weiden durchsetzten Geröllhängen umgeben ist. Die Alp ist Lebens- und Arbeitsort von Johann Hautle, Senn und Bauernmaler. Reportage in der NZZ am Sonntag:
Das Leuchten der Gletscher
Der Fotograf Bernd Nicolaisen spürt dem Restlicht im Inneren isländischer Gletscher nach. Seine Bilder öffnen Fenster in eine Welt von bizarrer Schönheit. Eine Ausstellung in der Krypta des Grossmünsters Zürich zeigt eine Auswahl der grossformatigen Werke. Im Verlag Hatje Cantz ist gleichzeitig eine Monographie zu Nicolaisens Schaffen erschienen.
Tragbares Museum

Unzählige Objekte gibt es in den Häusern des Freilichtmuseums Ballenberg im Berner Oberland zu entdecken. Bei manchen ist die einstige Funktion auch für Laien auf den ersten Blick erkennbar. Andere hingegen verwendete man für Tätigkeiten, die heute kaum mehr bekannt sind. Bei vielen dieser Objekte liegt die Herkunft im Dunkeln. Mit einigen sind jedoch ungewöhnliche, berührende, mitunter auch kuriose Geschichten verbunden. Als Sammlungskurator kümmert sich Anton Reisacher um diese einzigartige Sammlung. Eine ganz besondere Beziehung hat er zu einer alten Lederschürze aus dem Aargau.
Takt und Diktat
Kalender im heutigen Sinne gibt es erst seit dem 17. Jahrhundert. Die ersten Benutzer vermochten die Herausforderung, weisse Blätter mit Terminen zu füllen, zunächst kaum zu bewältigen. Heute ist das ganz einfach. Dafür stellt sich manchem Zeitgenossen die Frage, wie er sich der Herrschaft der Agenda endlich entziehen könnte.
Der Reformer und sein Nachkomme
Der Immigrant mischte die Schweizer Pädagogik auf: Johann Georg Blocher aus Süddeutschland stellte das Schulwesen in Meiringen auf eine neue Basis. Während zu seiner Zeit viele Lehrer nicht einmal lesen und schreiben konnten, brachte er den Schülern tatsächlich etwas bei. Von der Gemeinde Schattenhalb erlangte er später das Bürgerrecht. Der Ururuenkel des Reformpädagogen scheint Neuem gegenüber etwas weniger aufgeschlossen zu sein. In seiner Heimatgemeinde äusserte sich Christoph B. zum Begriff Heimat.
Landschaftsperlen im Berner Oberland

Die Regionalkonferenz Oberland-und die regionalen Tourismusorganisationen vergeben zum zehnten Mal den Kulturlandschaftspreis Oberland-Ost. Mit der Auszeichnung würdigen sie den Einsatz der Bauern für eine attraktive Landschaft im östlichen Berner Oberland. Eine Jubiläumsveranstaltung mit Podiumsdiskussion findet im Freilichtmuseum Ballenberg statt. staegertext.com übernimmt Moderation und Medienarbeit.



