Reportage Glyssibach Brienz

Das Brienzer Rothorn kennt nur ein Ziel: Ab in den See. In einigen Dutzend Millionen Jahren wird es dies wohl erreicht haben. Vorher aber gilt es die Auswirkungen der Erosion so gut es geht einzudämmen. Zu diesem Zweck wird seit rund hundert Jahren im Einzugsgebiet des Glyssibachs aufgeforstet. Acht Jahre nach dem schweren Murgang in Brienz sind nun im Bereich des Siedlungsgebiets auch die Hochwasserschutzbauten erweitert worden.

Reportage in der „Berner Zeitung“

Besserer Schutz vor Hochwasser

Acht Jahre nach den schweren Murgängen, die in Brienz massive Schäden anrichteten und zwei Todesopfer forderten, werden die umfangreichen Hochwasserschutzprojekte an Glyssibach und Trachtbach eingeweiht. staegertext.com hat die damit verbundenen Kommunikationsarbeiten geplant und umgesetzt. Dazu gehört neben der Medienarbeit auch ein Set von Informationstafeln entlang der beiden Wildbäche.

Hochwasserschutz im Haslital

Am 22./23. August 2005 wurden Meiringen und Hasliberg von schweren Überschwemmungen und Murgängen heimgesucht.In der Folge leiteten die Schwellenkorporationen der beiden Gemeinden umfangreiche Verbauungsmassnahmen ein. Nach mehrjähriger Bauzeit konnten die Arbeiten im Sommer 2013 abgeschlossen werden. Zur Einweihung der Bauwerke erscheint eine ausführliche Dokumentation, die in jeden Haushalt der Gemeinden Meiringen und Hasliberg verschickt wird. Das Werk schildert, wie die Verbauungen entstanden sind, beschreibt ihre Schutzfunktion und lässt verschiedene Betroffene zu Wort kommen.

Hütet euch vor dem Toggelli!

Die Bergwelt des Unesco-Welterbes Jungfrau-Aletsch bildet einen landschaftlichen Rahmen, der zwar ästhetisch sehr reizvoll ist, doch seit jeher eine erhebliche Herausforderung für die Menschen bedeutet. In charakteristischer Weise hat sich dies etwa in der Sagenwelt, im Brauchtum oder in kulinarischen Spezialitäten der Region niedergeschlagen. Die Broschüre „Kultur im Berggebiet“ ist diesen Themen gewidmet. Zur Sprache kommt auch das Toggelli, das im Lauterbrunnental jene Menschen des Nachts mit Atemnot plagt, die ihr Bett verkehrt herum ausgerichtet haben.